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FortschrittStadt Frankenthal treibt Aufklärung der Vorwürfe gegen Klinik voran

Im pfälzischen Frankenthal will Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) die Aufklärung schnell vorantreiben, ob Patienten in der städtischen Klinik möglicherweise länger als medizinisch nötig an Beatmungsgeräten angeschlossen waren.

Eine Hand mit einem Verband und einer Infusion auf einem Krankenbett. Sie wird von einer anderen Hand gehalten.
Pingpao/stock.adobe.com
Symbolfoto

Voraussichtlich noch in dieser Woche werde über externe Gutachter entschieden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag. Die neutralen Experten sollen die medizinischen und organisatorischen Aspekte des Falls analysieren. Die Stadt erwarte eine aufwendige Sondierung, meinte die Sprecherin.

Die „Süddeutsche Zeitung” hatte in der vergangenen Woche berichtet, in der Stadtklinik Frankenthal würden „offenbar schwerstkranke Patienten aus finanziellen Gründen sehr lange an Beatmungsgeräte angeschlossen, teilweise länger als nötig”. Der Zeitung liege eine Vereinbarung vor, wonach „der Chefarzt der dortigen Intensivstation offenbar Bonuszahlungen bekam, die stiegen, je länger Patienten am Beatmungsgerät hingen”.

Die Stadtverwaltung habe am Montag eine Mitarbeiterversammlung in der Stadtklinik abgehalten und über die Lage informiert, sagte die Sprecherin. Die Kommune sei im ständigen Austausch mit der Klinik. Sie habe zudem ein anonymes Kontaktformular im Internet geschaltet.

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