Mit seinem eigenen Unternehmen der TK Management GmbH Soden beriet Kaltenbach das Land Hessen sowie verschiedene Klinikträger, seit 2012 auch den Main-Taunus-Kreis. Kaltenbach sei "ein ausgewiesener Krankenhausexperte, der die Lage in den Kreiskliniken im Detail kennt", zitiert der "Wiesbadener Kurier" den Landrat und Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Cyriax.
Aufhebungsvereinbarung mit Hahn-Klimroth
Kaltenbach ersetzt Helmuth Hahn-Klimroth, der die Geschäftsführung der Kliniken des Main-Taunus-Kreises nach über 20 Jahren zum 30. April "im Einvernehmen" mit dem Main-Taunus-Kreis niederlegt, wie der "Wiesbander Kurier" schreibt. Der Aufsichtsrat habe eine Aufhebungsvereinbarung mit Hahn-Klimroth unterzeichnet. "Mit den jetzt getroffenen Vereinbarungen kann der Main-Taunus-Kreis als Gesellschafter der Kliniken im Dienste der Patienten neue Wege in der Struktur des Klinikkonzerns gehen", sagt Cyriax. Die kreiseigenen Main-Taunus-Kliniken stehen derzeit in Verhandlungen mit dem ebenfalls kommunalen Klinikum Höchst über eine enge Kooperation bis hin zu einer möglichen Fusion.
Kaltenbach führt die Kliniken des Main-Taunus-Kreises gemeinsam mit den bisherigen Mitgeschäftsführern Helmut Krechel, der für den kaufmännischen Bereich und den Pflegedienst verantwortlich ist, sowie mit den beiden Ärzten Michael Booke und Stephan Volk, die den medizinischen Bereich verantworten. Hahn-Klimroth lege die Geschäftsführung nach eigenen Angaben aus gesundheitlichen Gründen nieder, heißt es im "Wiesbadener Kurier". Außerdem wolle er der Gesellschaft Gelegenheit geben, unter neuer Führung die Kliniken neu zu strukturieren und Sanierungskonzepte umzusetzen. Sein Vertrag lief eigentlich bis Dezember 2015.


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