Das Marienhospital firmiert zukünftig als Tochtergesellschaft des UKM unter dem Namen UKM Marienhospital Steinfurt GmbH. Neben Dirk Schmedding, dem bisherigen Geschäftsführer des Steinfurter Krankenhauses, wurde zusätzlich Thorsten Kraege in die Geschäftsführung berufen. Kraege leitet am UKM den Geschäftsbereich Finanzen und ist dort gleichzeitig Stellvertreter des Kaufmännischen Direktors. Als Geschäftsbesorger ist das UKM schon seit März 2016 mit den Belangen des Krankenhauses in Steinfurt betraut. Christoph Hoppenheit, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor des UKM ist deshalb sicher, dass der Übergang reibungslos abläuft. „In den vergangenen Wochen haben wir uns schon in vielen Bereichen abgestimmt und gute Formen der Zusammenarbeit gefunden“, so Hoppenheit.
Mit seinen verschiedenen Fachabteilungen sichert das Steinfurter Krankenhaus die stationäre medizinische Versorgung für Steinfurt und die umliegenden Städte. An dessen Schwerpunktbildungen im Bereich Chirurgie werde festgehalten, so Schmedding. In der Inneren Medizin solle das Leistungsspektrum dagegen ergänzt werden. Der „Neuanfang“ wird auch durch bauliche Aktivitäten begleitet, etwa der Bau des Bettenhauses in Borghorst. Die Übernahme des Krankenhauses sichert nicht nur den Standort in Steinfurt-Borghorst. Das Gesamtkonzept sieht vor, die Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie nach Emsdetten zu verlagern. Dafür hat das UKM einen Erbbaurechtsvertrag über das 25.000 Quadratmeter große Areal unterzeichnet und das Gebäude von der insolventen Marienhospital Münsterland GmbH übernommen.


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