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TechnologietransferUMG und Philips gehen Innovationspartnerschaft ein

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Philips haben einen Rahmenvertrag für eine Forschungs- und Technologietransferkooperation unterzeichnet. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre.

Rahmenvertragsunterzeichnung Philips UMG
spförtner/UMG

Unterzeichnen den Rahmenvertrag (v.l.): Robert Deisz (Chief Medical Officer, Philips GmbH), Björn Thümler, Prof. Dr. Wolfgang Brück (Vorstand Forschung und Lehre der UMG).

Die Unimedizin Göttingen und Philips haben eine strategische Innovationspartnerschaft mit mehreren gemeinsamen Forschungsprojekten vereinbart. Hierzu wurde am 18. November 2021 ein Rahmenvertrag unterzeichnet, der die finanziellen und personellen Förderungen sowie die gegenseitige digitale Unterstützung, den gemeinsamen Datenaustausch und die Gestellung von Geräten und Räumlichkeiten für definierte Forschungs- und Entwicklungs­felder regelt. Seine Laufzeit beträgt sieben Jahre.

Eingerichtet wird ein Forschungslenkungsausschuss mit Vertretern beider Einrichtungen. Er definiert die Forschungsschwerpunkte und Projekte und tritt mindestens einmal pro Jahr oder bei Bedarf zusammen.

„Für die Universitätsmedizin Göttingen ist die heutige Unterzeichnung des Rahmenvertrages ein echter Meilenstein für die Gestaltung innovativer Forschungsvorhaben in Kooperation zwischen universitärer Medizin und Industrie auf Spitzenniveau – eine Win-Win-Situation“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstands und Vorstand Forschung und Lehre der UMG. „Die UMG bietet als klinischer Maximalversorger bestens vernetzte universitäre Spitzenforschung, Philips bringt als Global Player technologisches Weltspitzenniveau im Bereich Healthcare sowie große Erfahrung im Bereich Technologieentwicklung ein. Gemeinsam können wir ambitionierte Forschungsideen umsetzen, Dinge entwickeln, die noch nicht auf dem Markt sind und den Technologietransfer aus den klinischen Laboren schnell in die praktische Anwendung bringen.“

Dr. Uwe Heckert, Market Leader Philips DACH: „Wir sind stolz darauf, in der Stadt der deutschen Nobelpreiswunder und mit der UMG eine langfristige und damit nachhaltige Forschungspartnerschaft einzugehen.“

Transfererfolg: Wissenschaft und Forschung ziehen an einem Strang

Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, sagt: „Technologietransfer im Life-Science-Bereich ist ein besonders aufwändiger Prozess, weil lange Entwicklungszeiten benötigt werden und die Entwicklung besonders kostenintensiv ist. Kooperationen mit großen, hightech-kompetenten und finanzstarken Industriepartnern sind essentiell für den Transfererfolg von Hochschulen. Die heute besiegelte Forschungspartnerschaft von Philips und der UMG ist für Niedersachsens Hochschullandschaft ein weiteres herausragendes Beispiel der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft für Innovation im Interesse der Gesundheitsforschung.“

Bereits am Mittwoch haben in Göttingen Expert*innen von Philips und der UMG in Workshops erste Themenschwerpunkte erarbeitet, unter anderem eine gemeinsame Schwerpunktsetzung für KI-Projekte im Krankenhausmanagement. Ziel ist die Translation von Forschungsergebnissen in die Routineversorgung.

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