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NachhaltigkeitsgutachtenMinisterium bewilligt Millionen für erste Baustufe am UMG

Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages nimmt die Bauabschnittsplanung der Baustufe 1 für das Operative Zentrum, Herz-, Neuro- und Notfallzentrum an der Unimedizin Göttingen positiv zur Kenntnis. Das Wissenschaftsministerium gibt 76 Millionen Euro frei.

Bauabschnittsplanung der Baustufe 1 des Klinikumsneubaus der UMG
Universitätsmedizin Göttingen

Haushaltsausschuss des niedersächsischen Landtages nimmt Bauabschnittsplanung der Baustufe 1 des Klinikumsneubaus der UMG positiv zur Kenntnis.

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtages hat in seiner Sitzung am 10. September 2021 die Bauabschnittsplanung der Baustufe 1 für den Neubau der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) begrüßt. Die Baustufe 1 umfasst das Bettenhaus mit 624 Betten, das Operative Zentrum mit rund 25 OP-Sälen sowie das Herz-, Neuro- und Notfallzentrum. Dieser Bauabschnitt kann mit den vorgesehenen Finanzmitteln so gebaut werden, dass er in sich voll funktions- und betriebsfähig ist.

Die am 15. Februar 2021 gegründete Baugesellschaft UMG hatte die Bauabschnittsplanung für die Baustufe 1 am 6. Mai 2021 bei der Dachgesellschaft Bauvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen mbH (DBHN) zur Prüfung eingereicht. Die Gesamt-Baukosten der Baustufe 1 liegen mit 425,5 Millionen Euro genau im beschlossenen Kostenrahmen des Maßnahmenfinanzierungsplanes.

Unter Berücksichtigung der Medizin- und Baustandards sowie in Abstimmung mit der Nutzerin UMG ist in der Bauabschnittsplanung eine vollständige und nachvollziehbare Bedarfsplanung abgebildet. Die DBHN hat die Bauabschnittsplanung der Baustufe 1 wie in der Vereinbarung über die zentrale Steuerung vorgesehen inhaltlich geprüft und am 2. Juli 2021 Aufnahme der Maßnahme Baustufe 1 in den Maßnahmenfinanzierungsplanein positives Votum erteilt.

Nach der Kenntnisnahme am 10. September 2021 im Ausschuss für Haushalt und Finanzen kann die Baugesellschaft UMG jetzt einen entsprechenden Finanzhilfeantrag für die Realisierung des zentralen baulichen Kernelements der Krankenversorgung auf dem geplanten neuen Medizin-Campus der UMG stellen, um weiter zügig voranzukommen. Zudem hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) 76 Millionen Euro für die operative Umsetzung der Bauplanungen bewilligt. Davon wurde bereits jetzt eine Machbarkeitsstudie zu den Themen CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit für den Neubau in der Baustufe 1 von der BauG UMG in Auftrag gegeben.

Aufnahme der Maßnahme Baustufe 1 in den Maßnahmenfinanzierungsplan

Bereits am 30. September 2020 hatte der Ausschuss für Haushalt und Finanzen der Aufnahme der Maßnahme Baustufe 1 in den Maßnahmenfinanzierungsplan des „Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“ zugestimmt. Damit wurden entscheidende Weichen für den Neubau an der UMG gestellt, weil die finanziellen Voraussetzungen mit der Aufnahme in den Maßnahmenfinanzierungsplan geschaffen wurden.

Mit den 1,05 Milliarden Euro, die im Sondervermögen der UMG zur Verfügung stehen, kann die UMG die ersten drei Baustufen auf ihrem Gelände finanzieren: Operatives Zentrum mit Herz-, Neuro- und Notfallzentrum, Eltern-Kind-Zentrum und das Bildgebende Diagnostikzentrum. Diese drei Baustufen bilden einen in sich voll funktionsfähigen Abschnitt zur Inbetriebnahme als ersten Teil der Gesamtplanung für die sogenannte „Südliche Spange Krankenversorgung“.

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