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JahresergebnisUniklinik Leipzig 2012 wieder mit Gewinn

Ein Organspendeskandal brachte das Leipziger Uniklinikum jüngst in Negativ-Schlagzeilen. Das Jahresergebnis 2012 des Klinikums bleibt jedoch positiv.

Während viele andere Kliniken in Deutschland rote Zahlen schreiben, hat das Universitätsklinikum Leipzig das Jahr 2012 erneut mit einem Gewinn abgeschlossen. Das Jahresergebnis lag bei 1,14 Millionen Euro und damit zwar unter dem vom Vorjahr (1,96). Doch: "Dreiviertel aller Universitätskliniken wären froh, wenn sie eine schwarze Null schreiben könnten", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Uniklinik, Wolfram H. Knapp.

Das Klinikum war im vergangenen Jahr wegen eines Organspendeskandals in die Negativ-Schlagzeilen geraten; zudem grassierte dort drei Jahre lang der gefährliche Keim KPC, was aufwendige Investitionen zur Folge hatte. Es gibt nun drei spezielle Isolationsstationen mit zusammen 52 Betten. Jeder Patient wird bei Aufnahme in die Klinik auf KPC und andere multiresistente Keime untersucht; bis zu 500 Proben sind das pro Tag.

Im vergangenen Jahr wurden am Uniklinikum in der Stadt mit einer halben Million Einwohner 52 088 Patienten stationär behandelt (2011: 51 336) und 311 235 ambulant (316 856). Die Verweildauer lag im Durchschnitt bei 7,41 Tagen (7,64) stationär. Die Klinik und die Medizinische Fakultät haben 6.144 Mitarbeiter.

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