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Manipulationen bei LebertransplantationenUniklinik Münster weist Vorwürfe zurück

Die Uniklinik Münster hat den Vorwurf von Manipulationen bei Lebertransplantationen zurückgewiesen.

Die Klinik habe trotz intensiver Prüfung keine Anhaltspunkte dafür gefunden, erklärte Pressesprecherin Marion Dreischer, nachdem die Staatsanwaltschaft Münster Ermittlungen aufgenommen hatte. Das Klinikum bestätigte die Ermittlungen wegen eines "förmlichen Anfangsverdachts". Sie verwies darauf, dass die Klinik nach einem anonymen Hinweis im Mai selbst die Staatsanwaltschaft Münster informiert habe. Außerdem habe die bei der Bundesärztekammer angesiedelte Prüfungs- und Überwachungskommission Anfang September mitgeteilt, dass die anonym erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend seien, hieß es weiter. Die Bundesärztekammer sehe keinen Grund für Ermittlungen gegen das Uni-Klinikum Münster. In dem Prüfbericht der Kommission werden dem münsterschen Klinikum 25 Richtlinienverstöße vorgeworfen. Das Universitätsklinikum Münster hat nach eigenen Angaben neun der 25 Richtlinienverstöße anerkannt. In 16 Fällen weist die Klinik den Vorwurf des Richtlinienverstoßes jedoch zurück. Auch darüber sei die Staatsanwaltschaft informiert worden.

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