Herz-und Gefäßmedizin

Uniklinik RWTH Aachen gründet Westdeutsches Herzzentrum Aachen

Mit der Gründung des modernsten, universitär aufgestellten Herzzentrums in der Region bündelt die Uniklinik RWTH Aachen ab sofort ihre Expertise im Bereich der Herz-und Gefäßmedizin im ambulanten, normalstationären und intensivmedizinischen Sektor.

Herz-Kreislauferkrankung

Foto: Fotolia (Spinetta)

Symbolfoto

Das Team wird den Wissenstransfer intensivieren, um die bestmögliche Patientenversorgung unter höchsten Qualitätsstandards sicherzustellen. Es entsteht ein leistungsstarkes Zentrum der Krankenversorgung, Forschung und Lehre mit dem Ziel, eine überregional führende Stellung zu konsolidieren und weiter auszubauen. Jährlich werden in der Uniklinik RWTH Aachen rund 20.000 Menschen mit Herz-Kreislauf-und Gefäßerkrankungen behandelt – die Tendenz ist steigend.

Nicht nur die Therapiekonzepte werden immer individueller, auch die interdisziplinäre Expertise, das verzahnte Wissen von (Kinder-)Kardiologen, (Kinder-)Herz-, Thorax-und Gefäßchirurgen ist stärker gefragt denn je. Die bisher zahlreichen durchgeführten Behandlungen und Operationen in den einzelnen Kliniken sprechen für sich: Sie zeigen den enormen Bedarf sowie die Bedeutung der hochspezialisierten Disziplinen und modernen Therapie-und Behandlungsmöglichkeiten.

Ganzheitliche Betreuung über die gesamte Lebensspanne

„Als universitäre Einrichtung sind wir in der besten Position, die sogenannte Transition – die ganzheitliche Betreuung über die gesamte Lebensspanne –sowie das umfassende Spektrum an kardiovaskulärer Diagnostik und Therapie, einschließlich der Herzmedizin für Kinder, aus einer Hand anzubieten“, konstatiert Prof. Dr. med. Thomas H. Ittel, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen.

„Mit dem neuen Herzzentrum der universitären Spitzenmedizin stellen wir sicher, dass beim Übergang zwischen verschiedenen Fachabteilungen wichtiges Behandlungswissen nicht verloren geht, was letztendlich die Patientensicherheit enorm erhöht“, erklärt er weiter. Die Bündelung von Kompetenzen in Zentren macht vor allem dann Sinn, wenn ein besonderer Mehrwert für die Behandlung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern und deren Erforschung entsteht. „Daher möchten wir vermehrt die Etablierung und Weiterentwicklung solcher Profilzentren vorantreiben. Die moderne Herz-und Gefäßmedizin fungiert hierbei als Paradebeispiel“, so Prof. Ittel.

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