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Hamburger KrankenhäuserVerdi plant Protestaktionen

Verdi fordert in Hamburg eine gesetzliche Regelung für die Personalausstattung an Krankenhäusern und will mit der Kampagne „Der Druck muss raus. Mehr Personal und Zeit für die Patienten” zusammen mit den Personal- und Betriebsräten der großen Hamburger Kliniken die Öffentlichkeit mobilisieren, berichtet die "Hamburger Morgenpost".

"Wir planen Aktionen und denken auch über Demonstrationen nach", sagt Hilke Stein von Verdi. Sie warnt: "Die Säulen der Gesundheitsvorsorge geraten ins Wanken, wenn nicht etwas geschieht." In Hamburg fehlen laut einer Verdi-Studie rund 4.200 Stellen. In den 47 Hamburger Krankenhäusern wurden seit 1997 knapp 2.900 Stellen abgebaut. Dabei erhöhte sich im gleichen Zeitraum die Fallzahl um 120.000 auf 461 221 Patienten.

UKE-Betriebsrat: Mängel bei der Hygiene und immer mehr Überlastungsanzeigen
Oftmals bekämen die Kranken weder Nahrung noch Medikamente rechtzeitig, sagt eine Betriebsrätin. Auch bei der Hygiene gibt es laut UKE-Betriebsrat Probleme, weil das Personal keine Zeit mehr hat, sich ausreichend häufig die Hände zu desinfizieren. "Es gibt Mängel bei der Hygiene und die Überlastungsanzeigen zeigen deutlich, dass das Personal überlastet ist", sagt Andreas Horn gegenüber der "Hamburger Morgenpost". Es komme auch immer häufiger vor, dass Doppelschichten abgeleistet werden müssen und die Besetzung im Nachtdienst auf nur einen Mitarbeiter beschränkt ist.

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