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Klinikum Frankfurt HöchstVerlust halbiert

Nur wenige Monate vor der Fusion mit den Main-Taunus-Kliniken (MTK) kann das seit Jahren defizitäre Klinikum Frankfurt Höchst Fortschritte bei der Sanierung vermelden. Im vergangenen Jahr konnte das Klinikum im Vergleich zum Vorjahr den Verlust mehr als halbieren.

Das Klinikum stellte jetzt die Bilanz für das Geschäftsjahr 2014 vor. Danach betrug der Fehlbetrag "nur" noch vier Millionen Euro, nach neun Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um mehr als vier Millionen auf circa 178 Millionen Euro.

Die Reduzierung der Verluste um fünf Millionen Euro hat verschiedene Ursachen. Rund 2,5 Mio. Euro wurden im Klinikum selbst erarbeitet, während die andere Hälfte vor allem aus der Übernahme der Beiträge zur Zusatzversorgungskasse für die gestellten Mitarbeiter des Eigenbetriebes durch die Stadt Frankfurt resultierte. Im Jahr 2014 wurden am Klinikum Frankfurt Höchst circa 36.000 Patienten stationär versorgt, das sind 2,2 % mehr als im Vorjahr. Ende Dezember 2014 beschäftigte das Klinikum 2.054 Mitarbeiter.

Fusion mit Main-Taunus-Kliniken
Das Frankfurter Haus wird zum 1. Januar 2016 mit den Main-Taunus-Kliniken (MTK) zum kommunalen "Klinikverbund Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH” fusionieren. Der Zusammenschluss soll die drei defizitären Krankenhäuser wirtschaftlich besser aufstellen.

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