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Berliner KrankenhausmarktVivantes und Charité vertiefen Kooperation

Der kommunale Vivantes-Konzern in Berlin und die Charité planen nach ihrer Labor-Kooperation jetzt ein weiteres gemeinsames Projekt: ein Strahlentherapeutisches Zentrum für 10 Millionen Euro.

Das Zentrum soll am Vivantes Klinikum im Friedrichshain entstehen und die bisherigen Strahlentherapien an den Standorten Charité Campus Mitte und Vivantes Klinikum Am Urban ersetzen. Das gemeinsame neue Zentrum sei sehr viel günstiger als eine Sanierung — oder gar ein Neubau — an den beiden alten Standorten. Insgesamt sparten die beiden Krankenhaus-Betriebe durch die Kooperation rund 10 Millionen Euro, sagt eine Vivantes-Sprecherin. Dies sei besonders vor dem Hintergrund der unzureichenden Krankenhausinvestitionsfinanzierung durch das Land relevant.

Bis zu 1.200 Patienten pro Jahr
Der Bau soll — nach den notwendigen Beschlüsse der Aufsichtsgremien im Frühjahr 2013 — im Herbst 2013 beginnen. Mit der Betriebsaufnahme rechnet Vivantes im 2. Quartal 2015. Bis zu 1.200 Patienten sollen jährlich im gemeinsamen Strahlentherapeutischen Zentrum mit zwei hochmodernen Beschleunigern behandelt werden.

Vivantes und die Charité betreiben bereits ein gemeinsames Labor, durch das sie ihr Ergebnis 2015 voraussichtlich um insgesamt 6,5 Millionen Euro verbessern werden.

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