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Bundeswehrkrankenhaus KoblenzVon der Leyen verspricht dreistellige Millionensumme

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz kann nach Angaben von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit Investitionen von 325 Millionen Euro in den nächsten 15 Jahren rechnen.

"Das ist allererste Liga", sagte die Politikerin - selbst ausgebildete Ärztin - bei einem Besuch in Koblenz zur Qualität des traditionsreichen Militärkrankenhauses. Viele Schwerstverwundete des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr seien hier in besten Händen gewesen.

Hauseigene Kita bis 21:30
Mehrere Ärzte sprachen Personalprobleme vor allem in der Pflege, aber auch in anderen Bereichen an. "Draußen wird halt mehr gezahlt", erklärte ein Mediziner. Der Arbeitsmarkt im Gesundheitsbereich sei heiß umkämpft. Von der Leyen sagte zu, die Situation des Krankenhauses prüfen zu lassen. Sie verwies aber auch auf herausragende Vorteile der großen Klinik für Mitarbeiter, etwa die hauseigene Kita mit Öffnungszeiten von 5:30 bis 21:30 Uhr und exzellente Möglichkeiten der Forschung.

Besuch während der Sommerreise
Die Ministerin besuchte Koblenz im Rahmen ihrer Sommerreise. Weitere Bundeswehrkrankenhäuser sind in Hamburg, Berlin, Ulm und - mit einem zivilen Teil - im niedersächsischen Westerstede. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr zählt rund 20.000 Kräfte.

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