Doch die Abstimmung eines Versorgungskonzeptes für die Schwangeren auf der Insel Föhr sei auf einem guten Weg. Schwangere könnten ab sofort auf dem Festland die Kliniken Niebüll und Husum nutzen samt Übernachtungsmöglichkeit vor der Geburt in der Nähe der Kliniken, erklärte Frank Pietrowski, Geschäftsführer der Klinikum Nordfriesland GmbH. In der Vor- und Nachsorge der Geburten gebe es keine Änderungen.
Notfälle koordinieren der Rettungsdienst und die Rettungs-Leitstelle in Harrislee (Kreis Nordfriesland). Es werde angestrebt, eine Rufbereitschaft der örtlichen Hebammen einzurichten. Sei eine Verlegung aufs Festland notwendig und eine Fährfahrt nicht mehr vertretbar, kämen die im Umfeld stationierten Helikopter zum Einsatz. 2014 war auf Sylt die einzige Geburtshilfestation geschlossen worden.
Die Inselklinik Föhr Amrum bietet seit 1893 den Bewohnern der Inseln medizinische Versorgung. In den Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe werden laut Klinikangaben jährlich rund 1.500 stationäre Fälle behandelt. Hinzu kommen etwa 7.200 ambulante Behandlungen.




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