Insgesamt schlagen der Erhalt des Klinikums und die Erweiterung der Infrastruktur in der Gewinn- und Verlustrechnung demnach mit rund zehn Millionen Euro zu Buche. Angesichts dieser Summe zeigte sich Kaminsky erfreut, dass das Hessische Sozialministerium die Fördermittel für Investitionen erhöht habe.
Seine Fallzahlen steigerte das Klinikum 2015 von rund 32.900 auf 34.000, das war ein Plus von 3,4 Prozent. Die Zahl der ambulanten Patienten beläuft sich nach Klinikangaben mittlerweile auf 60.000 pro Jahr.
In diesem Jahr soll unter anderem der rund 300.000 Euro teure Umbau der neuen Ambulanzbereiche der Chirurgie abgeschlossen werden, und in einem neuen Parkhaus sollen 250 zusätzliche Stellplätze entstehen. Außerdem wird mit dem Bau einer neuen Kinder-Intensivstation begonnen, deren Fertigstellung für Ende des ersten Quartals 2017 geplant ist. Sie wird acht Frühgeborenen-Intensivbetten haben und rund 1,7 Millionen Euro kosten.
Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Aschaffenburg-Alzenau konkretisieren, nachdem das Kartellamt wie berichtet ein positives Votum zu einer möglichen Fusion abgegeben hatte.




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