Sie versammelten sich am Morgen zu einer Kundgebung vor der Klinik, wie Verdi-Verhandlungsführer Falk Ludwig in Nordhausen mitteilte. Der Warnstreik sollte bis zum Nachmittag dauern. Nach Angaben der Klinikleitung ist die Versorgung der Patienten gesichert.
Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Klinik eine Angleichung der Gehälter an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Seit 2009 müssten die Mitarbeiter einen Unterschied von bis zu 25 Prozent hinnehmen. "Das wollen sie sich nicht mehr gefallen lassen", sagte Ludwig und kündigte für die kommende Woche drei ganztägige Warnstreiks an.
Die Klinikleitung wirft der Gewerkschaft bei den Tarifverhandlungen Blockade vor. Die Arbeitgeber hätten eine schrittweise Anhebung der Gehälter um insgesamt 12 Prozent bis Ende 2014 angeboten, die Verdi abgelehnt habe. "Gesund ist das nicht. Ich kann nicht verantworten, noch mehr draufzulegen", sagte Geschäftsführer Guido Hage am Mittwoch in Nordhausen. Einen neuen Verhandlungstermin gibt es bislang nicht.
Das Südharz-Klinikum beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.900 Mitarbeiter und ist mit 800 Betten und 26 Fachabteilungen eines der größten Thüringer Krankenhäuser. Es ist als gemeinnützige GmbH organisiert, deren Gesellschafter der Landkreis und die Stadt Nordhausen sind.


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