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WertachklinikenNeues Cybercrime-Opfer in Bayern

Die Wertachkliniken sind Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dabei wurde offenbar das EDV-Hauptsystem blockiert. Geplante Operationen wurden abgesagt. Was derzeit bekannt ist.

Cybersicherheit
Thitichaya/stock.adobe.com
Symbolfoto

Ein Angriff auf das IT-System der Wertachkliniken bei Augsburg bringt den Ablauf der beiden Kliniken in Bobingen und Schwabmünchen durcheinander. Cybercrime-Experten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Laut ersten Analysen ist bei dem Angriff das EDV-Hauptsystem blockiert worden, wie ein Sprecher der Kliniken mitteilte.

Derzeit gebe es in beiden Kliniken einen analogen, eingeschränkten Betrieb. Die für diesen Montag in Bobingen geplanten Operationen seien vorsorglich abgesagt worden. Bemerkt wurde der Angriff demnach in der Nacht auf Sonntag aufgrund weitreichender IT-Störungen. Patienten, Mitarbeiter und Behörden seien umgehend über die IT-Ausfälle informiert worden.

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Das Team der Wertachkliniken arbeite mit Hochdruck daran, den reibungslosen Betrieb der IT-Systeme sowie die regulären Abläufe der Kliniken schnellstmöglich wiederherzustellen, hieß es. „Die Sicherheit und das Wohl unserer Patienten haben dabei höchste Priorität“, teilte Klinikvorstand Martin Gösele mit. 

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Nord sind Cybercrime-Spezialisten der Polizei seit Sonntag mit den Ermittlungen in dem Fall befasst. Dabei gehe es vor allem darum, die Hintergründe der Tat aufzuklären. Zur Art des Angriffs und einer möglichen Spur zu den Tätern machte ein Sprecher der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

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