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Horst-Schmidt-KlinikenWiesbaden muss nicht nachzahlen

Das von der neuen Geschäftsführung der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) von 20 auf 53 Millionen Euro deutlich nach oben korrigierte Defizit im Jahr 2011 ist großteils auf Abschreibungen zurückzuführen.

Das stellte der neue und von den Rhön-Kliniken eingesetzte HSK-Geschäftsführer André Eydt im Finanzausschuss der Stadt klar. Eydt begründet das höhere Defizit des Krankenhauses mit umfangreichen Abschreibungen. Die Stadt soll nicht nachzahlen müssen. Wegen des geplanten Klinikneubaus, den Rhön als neuer Anteilseigner der HSK plane, würden rund 24 Millionen Euro vom Wert der alten Gebäude abgeschrieben. Den laufenden Geschäftsbetrieb habe die Klinik im vergangenen Jahr mit einem Minus von "über 30 Millionen Euro" abgeschlossen, so Eydt in der "Frankfurter Rundschau". Die Diskrepanz von zehn Millionen Euro im Vergleich zu dem noch vor einem Jahr erwarteten Defizit von 20 Millionen Euro erklärte Eydt wie erwartet mit dem Sanierungstarifvertrag, der 2007 geschlossen worden war. Die Klinik musste den Beschäftigten den Gehaltsverzicht verzinst zurückzahlen — rund zehn Millionen Euro.

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