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Uniklinik DüsseldorfWofgang Raab wurde gekündigt

Seit die Staatsanwaltschaft im August Anklage gegen Wolfgang Raab wegen des Verdachts der Untreue erhoben hat, war lange unklar, ob die Uniklinik an ihrem Ärztlichen Direktor festhalten würde oder nicht.

Anfang September erklärte die Uniklinik, sie führe "Trennungsgespräche" mit Raab und dass dieser "ab sofort nicht mehr das Universitätsklinikum Düsseldorf vertritt". Es herrschte Unklarheit, ob das Klinikum dem Chef gekündigt hatte und welche Funktion Raab nun tatsächlich in der Uniklinik hat. Wie die "Rheinische Post" berichtet, schaltete Thomas Beikler, langjähriger kommissarischer Leiter der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie, gar einen Anwalt ein, um diese Frage zu klären. Denn nur wenn Raab nicht mehr Uniklinik-Chef wäre, könnte er die Stelle als Leiter der Klinik für Zahnerhaltung wieder übernehmen.

er für sich beanspruchen, wäre Beikler also nicht mehr kommissarischer Leiter.
Nun ist die Frage geklärt: In einer Faxmitteilung teilte der Uni-Rektor und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Uniklinik, Hans Michael Piper, Beiklers Anwalt mit, dass "(...) klarzustellen (ist), dass der Aufsichtsrat Herrn Prof. Raab vorbehaltlos von der Funktion des Ärztlichen Direktors entbunden hat." Auf Anfrage der "Rheinischen Post" sagte Kliniksprecherin Susanne Dopheide, dass Raab bereits Anfang September "die Kündigung ausgesprochen wurde". Doch es hänge vom Ausgang der Trennungsgespräche ab, wie es mit Raab an der Uniklinik letztlich weitergeht.

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