Zwei weitere leitende Mitarbeiter werden die Horst-Schmidt-Kliniken verlassen: Wolfgang Kämmerer, der seit 1991 die Klinikapotheke leitet, und Ulrich Steinhorst, seit 1999 Chefarzt der Augenklinik. Beide hätten zum 30. Juni dieses Jahres gekündigt, heißt es in einem Bericht des "Wiesbadener Kuriers".
Die Kündigung der beiden Klinikdirektoren reiht sich ein in eine Serie von Personalien, die von Teilen der Öffentlichkeit als "Sinkflug" interpretiert werden. Als nächster wird Martin Sigmund, Chefarzt der Intensivstation, die HSK-Kliniken Mitte März verlassen. Im Dezember war Robert Schönmayr, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, in den Ruhestand verabschiedet worden. Im Oktober hatte Christine Wulff, Chefärztin der Gynäkologie, nach nur wenigen Monaten gekündigt. Nicht alle Stellen konnten bisher wieder besetzt werden. Bei den HSK-Kliniken gilt das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und einigen Chefärzten als angespannt. Das neue Management wird von Rhön Klinikum AG gestellt, die seit Mitte vergangenen Jahres neue Minderheitsgesellschafterin des ursprünglich kommunalen Hauses ist.


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