"Damit ist der Weg frei für eines der modernsten Krankenhäuser in Deutschland", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie (SPD) laut Mitteilung. Die Gebäude werden insbesondere ab 2014 Gestalt annehmen, sagte ein Kliniksprecher. In der zweiten Bauphase entstehen die Neubauten unter anderem für 15 Kliniken und Institute mit Platz für 710 Betten, zwölf Operationssäle sowie Räume für Forschung und Lehre. Dem Vertragsabschluss war eine europaweite Ausschreibung vorausgegangen.
Der Klinikkomplex in Jena-Lobeda soll bis 2018 komplett sein - fast zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich im Frühjahr 2009. Er sollte ursprünglich 2014 in Betrieb gehen. Die Baukosten liegen insgesamt bei 316 Millionen Euro, von denen der Freistaat Thüringen den Löwenanteil trägt. Im Stadtteil Lobeda werden mit Ausnahme der Psychiatrie alle bislang im Stadtgebiet verteilten Jenaer Universitätskliniken zusammengeführt.


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