Der Neubau sei keine Folge der Vorfälle, sagte der Chef des Krankenhauskonzerns Gesundheit Nordhessen (GNH), Gerhard Sontheimer, in Kassel. "Das war mittelfristig notwendig." Auch habe der Skandal von 2011 den Bau nicht beschleunigt.
Das neue Sterilisationshaus kostet rund 5,4 Millionen Euro und soll Mitte 2015 eröffnet werden. Finanziert wird es über ein Leasingmodell. Bauherr ist das Unternehmen Vamed aus Berlin. Mit 1300 Quadratmetern ist der Neubau mehr als doppelt so groß wie die bisherige Sterilisationsabteilung. Das Klinikum sei künftig in der Lage, auch die anderen Krankenhäuser der GNH sowie andere Kliniken zu versorgen, sagte Sontheimer.
Mit dem Bau wird die Modernisierung des Klinikums abgeschlossen. Seit 2005 wurden insgesamt 152 Millionen Euro investiert, davon kommen 92 Millionen Euro vom Land Hessen, wie Sontheimer sagte.
Anfang 2011 hatte ein Hygiene-Skandal um schmutziges OP-Besteck das Krankenhaus erschüttert. Mehrere Hundert geplante Operationen hatte die GNH abgesagt, als bei einer Überprüfung an mehreren Instrumenten Ablagerungen entdeckt worden waren.




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