Das Projekt wird in Partnerschaft mit dem Konsortium Bam/Vamed realisiert. Die Kosten für Planung, Neubau und Sanierung von Immobilien des UKSH in Kiel und Lübeck belaufen sich rund 520 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt weist über eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren ein Vertragsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro aus und beinhaltet den Betrieb und die laufende Instandhaltung der Immobilien, teilt das UKSH mit. Ziel des Baulichen Masterplanes sei die nachhaltige Sicherstellung der medizinischen Maximalversorgung für die Menschen in der Region. Gleichzeitig würden die baulichen Voraussetzungen für eine zukunftweisende Forschung und Lehre geschaffen.
65.000 Quadratmetern auf sechs Stockwerken
Am Campus Lübeck wird durch den Neubau das bestehende Zentralklinikum um ein neues Hauptgebäude mit einer Bruttogrundfläche von 65.000 Quadratmetern auf sechs Stockwerken erweitert. Die bisher in Provisorien untergebrachten Kliniken werden in den Zentralkomplex integriert, darunter unter anderem die Interdisziplinäre Notaufnahme, Allgemeine Chirurgie, Urologie, Diagnostikeinheiten, ein OP-Bereich mit 20 Sälen (einschließlich Hybrid-OP), Intensivstationen (98 Betten), fünf Normalpflegestationen (198 Betten, vorwiegend Zweibettzimmer) sowie drei Wahlleistungsstationen (87 Betten, vorwiegend Einbettzimmer). Auf dem Dach des Neubaus entsteht ein Hubschrauberlandeplatz. Die Fertigstellung des Rohbaus am Campus Lübeck ist für das Frühjahr 2017 geplant, eine Gesamtfertigstellung des Lübecker Zentralklinikums ist für Herbst 2018 vorgesehen.
Grundsteinlegung auf dem Campus Kiel im Winter
Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent vom Land und zu 25 Prozent vom privaten Partner Bam/Vamed. Nach der Grundsteinlegung am Campus Lübeck erfolgt eine Grundsteinlegung auf dem Campus Kiel im Winter 2015/2016.




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