Vor allen Dingen werde der Neubau so eingerichtet, dass die verschiedenen Fachbereiche besser als zuvor zusammen arbeiten können, so Projektleiter Thilo Semisch. "Im alten Gebäude mussten die medizinischen Abteilungen in den vorhandenen Räumlichkeiten untergebracht werden. Jetzt können wir speziell für die Fachabteilungen die Räume bauen und einrichten." Der Krankenhauskonzern Helios will nach eigenen Angaben 50 Millionen Euro am Standort Marien in Hochfeld investieren. In der Summe seien auch technische Einrichtungen wie ein Computertomograf, ein Linksherzkathetermessplatz und vier Operationssäle inbegriffen.
Ist der Neubau fertig, wird das bisherige Marienhospital, das 2011 vom Bistum Essen an den Helios-Konzern verkauft wurde, leergeräumt. Die Gebäude, in denen sich heute die Dialyse und die Intensivstation befinden, sollen abgerissen werden. Der Altbau soll hingegen vorerst erhalten bleiben. Wie er künftig genutzt werden soll, stehe aber noch nicht fest. Mit dem Neubau in Hochfeld ist die Aufgabe des alten Vincenz-Hospitals im Dellviertel verbunden. Die dortigen Abteilungen werden künftig in Hochfeld zu finden sein. Ob das Vincenz abgerissen oder noch mittelfristig weiter genutzt wird, ist noch nicht entschieden. Der Konzern investiert auch im Hamborner St. Johannes-Krankenhaus. Hier möchte Helios in den kommenden Jahren mit Neubauten, Sanierungen und technischen Einrichtungen rund 120 Millionen Euro investieren.


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