
Wachwechsel in Neubrandenburg: Nach 22 Jahren an der Spitze des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums hat sich Geschäftsführerin Gudrun Kappich in den Ruhestand verabschiedet und den Staffelstab an Christine Rautenberg übergeben. Rautenberg war bisher Verwaltungsdirektorin.
Für Kappich ist nach insgesamt mehr als 40 Jahre im Krankenhaus Schluss. Zu ihrem Abschied kam auch Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport in Mecklenburg-Vorpommern. Sie würdigte Kappichs großes Engagement und „die immer auch kritische Haltung, wenn es um die Gesundheitsversorgung gerade im ländlichen Raum ging“.
Zudem übergab Drese einen Förderbescheid über rund 30,2 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln, die für die Modernisierung und Erweiterung der Zentralen Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum bestimmt sind. Mit dem Projekt will das Klinikum die nach eigenen Angaben beengten Verhältnisse in der Notaufnahme verbessern. Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von mehr als 40 Millionen Euro, so dass das Klinikum eine Finanzierungslücke von etwa zehn Millionen Euro selbst schließen muss.
Das gemeinnützige Krankenhaus in diakonischer Trägerschaft ist ein Maximalversorger mit mehr als 1000 Betten und mehr als 3000 Beschäftigten. An den vier Standorten in Neubrandenburg, Altentreptow, Malchin und Neustrelitz werden laut Website jährlich mehr als 40.000 stationäre und „noch deutlich mehr ambulante“ Patienten versorgt.





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