
In einer außerordentlichen Sitzung mit dem Aufsichtsrat haben die Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken angekündigt, ihre Tätigkeit zum Ende des Jahres niederzulegen. Frank Hehn führt persönliche Gründe für seinen Entschluss an. Er wolle sich nach mehr als zwölf Jahren im Unternehmen, wovon er acht Jahre lang Geschäftsführer war, neuen beruflichen Herausforderungen stellen.
„Mit Frank Hehn verlässt ein Krankenhausexperte das Unternehmen, der nicht nur aufgrund seines soliden Wissens, sondern auch aufgrund seiner hohen Sozialkompetenz anerkannt und beliebt ist“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Dr. Achim Brötel. Er habe die Neuordnung der Krankenhausleistungen mit dem Abbau von Doppelstrukturen und die Herausforderungen während der Corona-Pandemie in besonderem Maße bewältigt.
Auch Löffler macht den Weg frei
Mit ihm geht auch Harald Löffler zum selben Zeitpunkt. Zu den Neckar-Odenwald-Kliniken stieß er 2019 als Leiter des Bereichs Finanzen und Controlling. Bereits kurze Zeit später übernahm er die kaufmännische Leitung und schließlich auch den Geschäftsführer-Posten. Er habe trotz der sehr schwierigen Rahmenbedingungen während der Pandemie wesentlich zu einer zwischenzeitlich deutlich verbesserten Entwicklung der Klinikfinanzen beigetragen, heißt es vom Landratsamt.
Löfflers Entscheidung erfolgt nicht zuletzt unter dem Eindruck der jüngsten Kreistagsbeschlüsse. „Es fällt mir zwar nicht leicht, aber ich will in der Position des Geschäftsführers den Weg freimachen“, kommentiert Löffler seine Entscheidung. Brötel bedauert sein Ausscheiden. Dank seiner Kompetenz, Kreativität und nachhaltigen Herangehensweise genießt er großes Vertrauen in der Belegschaft sowie bei Kooperationspartnern.
Nachfolgeregelung in Abstimmung
Unmittelbar im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung am 6. Juli sind Beratungen darüber aufgenommen worden, wie die Geschäftsführung möglichst nahtlos neu geregelt und die Neckar-Odenwald-Kliniken mit dem neuen Ärztlichen Direktor, Chefarzt Dr. Thomas Seeböck-Göbel, Pflegedienstleiterin Sabine Schulz und der gesamten Belegschaft gemäß der vom Kreistag vorgegebenen Linie weiterentwickelt werden können.





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