
Der Stiftungsvorstand der Dr. Matthias Wilkening Stiftung hat Dr. Maren Kentgens zur neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung des Klinikums Wahrendorff berufen. Sie tritt die Position zum 1. Mai 2026 an und übernimmt damit die strategische Leitung des traditionsreichen Hauses sowie der angeschlossenen Pflegeeinrichtungen, teilt das Unternehmen mit. Die CEO-Stelle wurde neu geschaffen, die bestehende Geschäftsführung somit erweitert.
Die Diplom-Psychologin promovierte 2002 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf im Bereich Medizinsoziologie und Arbeitspsychologie. Mit über 25 Jahren Berufserfahrung im Gesundheitswesen, davon mehr als 15 Jahre in leitenden Funktionen, bringt sie umfassende Expertise in psychiatrischer Versorgung, Versorgungsmanagement und strategischer Entwicklung mit.
Zuletzt war Kentgens seit März 2023 als Chief Operating Officer (COO) der Oberberg Gruppe tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Kooperations- und Qualitätsmanagement, Marketing und Vertrieb sowie die Weiterentwicklung der Behandlungsangebote. Zuvor leitete sie mehrere Jahre verschiedene Tochterunternehmen der Asklepios Kliniken (z.B. Minddistric) und trieb die Digitalisierung sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder voran.
Fokus auf moderne Versorgung und Unternehmenskultur
Ein zentrales Anliegen von Kentgens ist die Etablierung moderner, patientenzentrierter Versorgungsmodelle und die Förderung einer gesunden Unternehmenskultur, heißt es in der Mitteilung. Sie setzt sich außerdem für die Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen ein.
Mit ihrer Erfahrung in der Steuerung komplexer Versorgungseinrichtungen und ihrem strategischen Weitblick soll Kentgens die psychiatrische Fachklinik, die Eingliederungshilfe sowie die Dr. med. Ernst-August Wilkening Pflegeheime weiterentwickeln. „Mein Fokus liegt auf einer modernen psychiatrischen Versorgung, klaren Strukturen und einer starken Vernetzung“, betont die designierte CEO.





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