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Mit DoppelspitzeKRH schafft neuen Geschäftsbereich „Digitale Medizin“

Um Ressourcen besser zu nutzen und digitale Innovationen schneller in die Praxis zu bringen, bündelt das Klinikum Region Hannover seine IT und die Medizintechnik. Der neue Bereich „Digitale Medizin“ wird von einer Doppelspitze geführt.

Hans Röbbecke, Dr. Christian Herrmann
KRH Klinikum Region Hannover
Hans Röbbecke (l.) und Dr. Christian Herrmann leiten den Bereich „Digitale Medizin“.

Bei dem kommunalen Verbund Klinikum Region Hannover (KRH) sind die bisher getrennten Bereiche Informationstechnologie und Medizintechnik jetzt, wie Anfang 2025 angekündigt, zusammengeführt. Seit dem 1. Januar gibt es dafür den neu geschaffenen Geschäftsbereich „Digitale Medizin“ (DGM). Damit werde auf die dynamische Entwicklung digitaler Technologien im Gesundheitswesen reagiert, teilt das KRH mit. Ziel sei es, digitale Innovationen schneller und effizienter in die Patientenversorgung und die administrativen Prozesse zu integrieren.

Geführt wird der neue Bereich, der mehr als 100 Mitarbeitende hat, von Dr. Christian Herrmann und Hans Röbbecke als Doppelspitze. Herrmann verantwortet die Abteilungen „Projekte & Innovationen“, „Applikationen & Beratung“ sowie „Infrastruktur & Betrieb“, Röbbecke übernimmt „Service & Support“ sowie die externe Dienstleistungsstruktur für medizintechnische Infrastruktur.

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„Die neue Struktur soll helfen, die Ressourcen optimal zu nutzen und gleichzeitig Konzepte gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln“, erklärt Röbbecke. So sei eine solide Grundlage geschaffen, „um digitale Lösungen noch wirksamer für Anwender und Patienten zu etablieren“, ergänzt Herrmann.

Moderne Diagnostik, Prozessunterstützung und Datenverwertung seien ohne digitale Lösungen nicht mehr denkbar, heißt es in der Mitteilung weiter. Krankenhäuser stünden vor der Herausforderung, diese Technologien nicht nur bereitzustellen, sondern auch nachhaltig in die Versorgung einzubinden. „Digitale Medizin ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel für bessere Versorgung und effizientere Abläufe“, betont denn auch Dr. Matthias Bracht, der KRH-Geschäftsführer Medizin: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Prozesse zu verschlanken und die Arbeit für alle Beteiligten zu erleichtern.“

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