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VertragsverlängerungSana bleibt mit Thomas Lemke auf Kurs bis 2031

Kontinuität an der Spitze: Die Sana Kliniken verlängern den Vertrag von CEO Thomas Lemke bis 2031. Der Aufsichtsrat setzt damit ein klares Zeichen für Stabilität und die Strategie „Auf Kurs 2030“.

Thomas Lemke
Sana Kliniken
Der 56-jährige Thomas Lemke seit 2017 CEO der Sana Kliniken.

Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken hat den Vertrag von Thomas Lemke vorzeitig verlängert. Der Vorstandsvorsitzende führt Deutschlands drittgrößten privaten Klinikbetreiber bis Ende 2031 weiter. 

Lemke steht seit 2017 an der Spitze von Sana, zuvor verantwortete der Diplom‑Kaufmann und Wirtschaftsprüfer zehn Jahre lang als Finanzvorstand die wirtschaftliche Steuerung des Konzerns. In seine bisherige Amtszeit fallen zentrale strategische Weichenstellungen, mit denen sich Sana auf die veränderten gesundheitspolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen ausrichtet.

Aufsichtsrat setzt Zeichen für Stabilität

Der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Leitermann betont die Signalwirkung der Vertragsverlängerung: Sie sei nicht nur eine personelle Entscheidung, sondern Ausdruck von Vertrauen in den eingeschlagenen Kurs. Das deutsche Gesundheitswesen befinde sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der Unsicherheit mit sich bringe, zugleich aber neue Chancen eröffne. Gerade in dieser Situation brauche es klare Führung an der Spitze.

Mit der Verlängerung verbinden Aufsichtsrat und die privaten Krankenversicherungen als Anteilseigner die Erwartung, dass die strategische Neuausrichtung konsequent fortgeführt wird. Der Umbau von Strukturen, Prozessen und Leistungsportfolios sei eng mit Thomas Lemke verbunden.

„Auf Kurs 2030“ als Leitplanke

Zentraler Referenzrahmen der weiteren Konzernentwicklung bleibt das Strategieprogramm „Auf Kurs 2030“. Unter Lemkes Führung verfolgt Sana das Ziel, medizinische Qualität und Wirtschaftlichkeit enger zu verzahnen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und die Rolle als integrierter Gesundheitsdienstleister weiter auszubauen.

Sana setzt dabei auf eine stärkere Verzahnung stationärer und ambulanter Angebote, Effizienzsteigerungen in den Strukturen sowie eine klare Priorisierung von Investitionen. Der Aufsichtsrat unterstützt mit der Vertragsverlängerung ausdrücklich die Fortsetzung dieses Kurses.

Der Verantwortung möchte ich mich auch in den nächsten fünf Jahren als CEO der Sana Kliniken mit Freude und Tatkraft stellen.

Thomas Lemke selbst sieht in der Verlängerung seines Mandats vor allem Verantwortung. Die Sicherstellung der Versorgung – sowohl in Ballungsräumen als auch im ländlichen Raum – bleibe eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Angesichts demografischer Entwicklungen, Fachkräftemangels und wachsendem Kostendruck brauche es Mut zur Veränderung, Innovationsfähigkeit und ein klares Bekenntnis zu effizienten Strukturen.

Das Vorstandsteam um Lemke besteht neben dem CEO aus Stefanie Kemp (Chief Transformation Officer), Dr. Jens Schick (Chief Operating Officer), Irmgard Wübbeling (Chief Financial Officer) und Dr. Ralph Wiechers (Chief People Officer).

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