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PflegedirektorinSana Kliniken Niederlausitz setzen auf Saskia Bünger

Die Sana Kliniken Niederlausitz haben eine neue Pflegedirektorin. An den zwei Standorten in Senftenberg und Lauchhammer leitet Saskia Bünger jetzt die größte Berufsgruppe. Sie kommt vom Sana Klinikum Lichtenberg.

Saskia Bünger
Steffen Rasche/SKN
Saskia Bünger ist Pflegedirektorin der Sana Kliniken Niederlausitz.

Neue Prozesse entwickeln und eine zukunftsstarke Pflege ausbauen – mit diesen Zielen ist Saskia Bünger bei den Sana Kliniken Niederlausitz gestartet. Seit dem 1. Januar 2024 steht sie als Pflegedirektorin an der Spitze des Pflege-Teams des Regelversorgers. An den Krankenhausstandorten Senftenberg und Lauchhammer arbeiten insgesamt mehr als 1200 Beschäftigte und versorgen jährlich rund 22 000 stationäre und 32 000 ambulante Patienten.

Bereits vor ihrem offiziellen Arbeitsstart war Bünger, die vom Sana Klinikum Lichtenberg in die Niederlausitz gewechselt ist, einige Tage zusammen mit der bisherigen Pflegedirektorin Denise Hausdorf in den Kliniken unterwegs. Hausdorf habe Sana zum Ende des Jahres 2023 auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, teilt das Unternehmen mit. Sie habe das Haus über viele Jahre mitgeprägt.

Seit vielen Jahren in der Pflege

„Saskia Bünger ist ein echter Allrounder“, lobt Marc Bernstädt, der Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz. Sie sei schon seit vielen Jahren in der Pflege sowie in der Weiterentwicklung und Leitung von Krankenhausbereichen zu Hause. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte Bünger von 2005 bis 2007 eine Fachweiterbildung für Anästhesie & Intensivmedizin in München. An der Uniklinik Jena entwickelte die heutige Pflegemanagerin später den Fachbereich Anästhesiepflege weiter und implementierte mit dem jungen Team vor Ort neue wichtige Standards und Prozesse.

Das Berufsbild der Pflege wird sich grundlegend verändern.

Nachdem sie aus familiären Gründen eine neue Stelle im Thüringer Wald angetreten hatte, baute sie zunächst ein Herzkatheterlabor mit einer Elektrophysiologie-Einheit und später eine komplette Intensivstation mit 40 Betten in einer Reha-Klinik auf. „Diese Herausforderungen haben mich motiviert weiterzumachen“, erinnert sich Bünger. Sie begann ein Pflegemanagement-Studium und wechselte anschließend Anfang 2022 – der Liebe wegen – nach Berlin. Am Sana Klinikum Lichtenberg übernahm sie die Position der stellvertretenden Pflegedirektorin, verantwortete die Geschicke der Pflege aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls der Pflegedirektorin jedoch gemeinsam mit den Abteilungs- und Bereichsleitungen nahezu allein.

Als Pflegedirektorin der Sana Kliniken Niederlausitz arbeitet sie sich nun in die Abläufe an den beiden Krankenhausstandorten ein. „Ich bin mir sicher, dass sich das Berufsbild der Pflege grundlegend verändern wird“, sagt Bünger. Patienten würden anspruchsvoller und Krankheitsbilder veränderten sich – genau wie die Kenntnisse und Fähigkeiten, die Mitarbeitende in der Pflege benötigen. „Wir werden uns also schrittweise weiterentwickeln und den Anspruch an Pflege gemeinsam neu definieren müssen.“

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