
Neue Organisationsstruktur für die rechtsrheinischen Krankenhäuser der Josefs-Gesellschaft (JG) in Köln: Das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz und das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk (EVKK) verbinden sich zu einem regionalen Verbund, den JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk. An der rechtlichen Eigenständigkeit und der Namensgebung ändert sich dadurch nichts. Tim Schilling übernimmt allerdings die Gesamtgeschäftsführung der beiden Kliniken.
Die engere Zusammenarbeit zielt auf die klare medizinische Schwerpunktbildung, den Abbau konkurrierender Doppelstrukturen sowie eine engere Abstimmung in Versorgung, Organisation und Verwaltung ab, heißt es in einer gemeinsamen Unternehmensmitteilung.
Das Konzept sichert die finanzielle Stabilität sowie die Arbeitsplatz- und Versorgungssicherheit.
Von Bonn nach Köln
Schilling war zuletzt als Kaufmännischer Direktor der GFO Kliniken Bonn tätig, wo er die kaufmännische Steuerung von drei Klinikstandorten verantwortete. Lange Jahre arbeitete er vorher in der Krankenhausberatung und übernahm dort Aufgaben in den Bereichen Medizincontrolling, Restrukturierung, Finanzmanagement und strategische Krankenhausentwicklung. Berufsbegleitend absolvierte er ein Bachelor- und Masterstudium in Medizinökonomie.
An seiner Seite bleibt Marcus Kirchmann, der das EVKK als langjähriger Geschäftsführer weiterhin leitet. Kirchmann hatte unter anderem die Einstufung des EVKK in die erweiterte Notfallversorgung, die Einrichtung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sowie die Etablierung einer Palliativstation vorangetrieben.
Dünnwald kehrt nach Hohenlind zurück
Die Gesamtgeschäftsführung des Eduardus-Krankenhauses hatte zuletzt Frank Dünnwald inne, der das Haus drei Jahre lang führte. Seit dem 1. Juli fokussiert er sich wieder auf seine Leitungsaufgaben im St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, dessen Gesellschafter der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und die Josefs-Gesellschaft sind. Dem Eduardus-Krankenhaus bleibt er nach Angaben der JG als Bindeglied innerhalb des Verbunds verbunden.
Der Vorstand der Josefs-Gesellschaft (Martin Tölle, Stephan Prinz und Andreas Rieß) begründet den Schritt auch wirtschaftlich: „Das Konzept sichert die finanzielle Stabilität sowie die Arbeitsplatz- und Versorgungssicherheit. Eine gute Medizin muss auch wirtschaftlich nachhaltig sein.“





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