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German Diversity Award 2021Deutscher Diversitätspreis ehrt elf Preisträger

Zum zweiten Mal vergibt die Diversitäts-Initiative Beyond Gender Agenda den German Diversity Award für herausragendes Diversitätsengagement. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr u.a. Werner Baumann, CEO der Bayer AG, der den Ehrenpreis erhielt.

German Diversity Award 2021
Beyond Gender Agenda

Dieses Jahr wurden elf Preisträger*innen mit dem German Diversity Award ausgezeichnet.

Die Diversitäts-Initiative BeyondGenderAgenda, welche sich für die integrale Verankerung von Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) in der DNA börsennotierter und mittelständischer Unternehmen einsetzt, hat am 25.11.2021 den zweiten German Diversity Award verliehen. Der bedeutendste deutsche Diversitätspreis zeichnet Persönlichkeiten und Unternehmen für ihr herausragendes Diversitätsengagement in elf Kategorien aus. Der Ehrenpreis geht in 2021 an Werner Baumann, CEO der Bayer AG.

In einem mehrstufigen Auswahlprozess durch eine Expertenjury, ein öffentliches Online-Voting sowie einer großen Jury aus Vertreter*innen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik, wurden die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des German Diversity Award ermittelt.

Den Preis wurde im vergangenen Jahr von Victoria Wagner, Gründerin und CEO von Beyond Gender Agenda, ins Leben gerufen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der zweiten Auflage des German Diversity Award sowohl die Anzahl der Einreichungen als auch die Qualität der Nominierungen noch einmal deutlich steigern konnten."

Die Preisträger*innen

Der diesjährige Ehrenpreis von BeyondGenderAgenda geht an Werner Baumann , der sich damit einen Platz in der Hall of Fame des German Diversity Award sichert. Der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG hat das Thema Vielfalt mit starkem persönlichem Einsatz nachhaltig auf die globale Agenda des Chemie- und Pharmakonzerns gesetzt und zur Chefsache gemacht. „Es ist eine Auszeichnung für unser weltweites #TeamBayer, die ich stellvertretend entgegennehme. Der Preis bestärkt uns auf dem Weg, die Vielfalt bei Bayer systematisch zu fördern und damit auch unseren Geschäftserfolg zu sichern. Bayer steht in der Mitte der Gesellschaft - und das muss sich auch in einer diversen Belegschaft spiegeln", kommentiert Baumann seine Auszeichnung.

Die Auszeichnung als „Personality of the Year” erhält die Soziologin Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D. , die mit ihrem öffentlichen Engagement und ihrem persönlichen Einsatz für das Führungskräftepositionsgesetz II überzeugen konnte.

Den Titel „Company of the Year" darf in diesem Jahr der Onlinehändler Otto mit nach Hause nehmen. Das Unternehmen konnte mit seinem Verständnis von Diversität als unternehmerischem Auftrag, der herausragenden Förderung von Mitarbeitenden-Netzwerken, sowie dem Otto Diversity Cube, der Vielfalt per Augmented Reality erlebbar macht, bei den Jurys punkten.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner nach Kategorien:

  • Disability: Natalie Dedreux, Aktivistin und Expertin für Down-Syndrom
  • Ethnicity: Kenza Ait Si Abbou, KI-Expertin und Autorin
  • Gender: Laura Gersch, Vorständin Firmenkunden und Personal, Allianz Lebensversicherungs-AG / Young Global Leader des World Economic Forum
  • Generation: Dagmar Hirche, Vorstandsvorsitzende bei Wege aus der Einsamkeit e.V., LinkedIn Top Voices DACH 2020
  • LGBT+: Dr. Richard Lutz, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bahn AG
  • Social Mobility: Joblinge e.V., Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit
  • Audience Award: Tugba Tekkal, Co-Founder von HÁWAR.help und GermanDream
  • Personality of the Year: Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
  • Global Game Changer: LinkedIn, vertreten durch Barbara Wittmann, Country Manager DACH
  • Company of the Year: Otto GmbH & Co KG, vertreten durch Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands OTTO und Bereichsvorstand Marketing
  • Honorary Award: Werner Baumann, CEO Bayer AG

Beyond Gender Agenda engagiert sich für die Chancengerechtigkeit von Führungskräften mit Behinderungen, jeden Geschlechts, jeglichen Alters, kultureller sowie sozialer Herkunft oder unterschiedlicher sexueller Orientierung sowie Geschlechtsidentität bei der Besetzung von Vorstandspositionen und Aufsichtsratsmandaten. So soll ein Kulturwandel unter Einbindung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft herbeigeführt werden.

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