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StudieDeutschland in Spitzengruppe bei medizinischem Personal

Die Lebenserwartung der Menschen stieg zwar im globalen Mittel, sie unterschied sich regional und je nach Geschlecht aber stark. 2017 geborene Mädchen hatten in 180 von 195 Ländern eine höhere Lebenserwartung als Jungen. Sie liegt im weltweiten Schnitt bei 75,6 Jahren, bei Jungen hingegen bei 70,5 Jahren. Zum Vergleich: Im wohlhabenden Deutschland lag die Lebenserwartung im selben Jahr jeweils mehr als sieben Jahre höher - für Mädchen bei 83 Jahren und für Jungen bei 78,2 Jahren. Die Forscher weisen darauf hin, dass eine steigende Lebenserwartung eine bessere Gesundheitsversorgung erfordere.

„Globale Gesundheitsentwicklung ist beunruhigend"

Insgesamt bezeichnen die Forscher die globale Gesundheitsentwicklung als beunruhigend. Sie schreiben: „Die weltweiten Zahlen zeigen nicht nur eine besorgniserregende Verlangsamung des Fortschritts, der Blick auf die detaillierten Ergebnisse bringt auch exakt zutage, wie unausgewogen die Entwicklung ist.” Es bedürfe großer internationaler Anstrengungen, um Gesundheitsrisiken in allen Teilen der Welt zu reduzieren und die medizinische Versorgung zu verbessern.

Die Studie „Global Burden of Disease” wurde Anfang der Neunzigerjahre von der US-amerikanischen Harvard University, der Weltgesundheitsorganisation und der Weltbank ins Leben gerufen. Mittlerweile sind über 3500 Wissenschaftler aus mehr als 140 Ländern an dem Projekt beteiligt.

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