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Neues OnlineportalDiskussionsforum für Klinikmitarbeiter

„An deutschen Kliniken wird zu wenig kommuniziert“, sagt der Berliner Anästhesist Moritz Peill-Meininghaus. Um das zu ändern, hat er ein neues Online-Portal gegründet.

Der Kommunikationsmangel beeinträchtige die Arbeitszufriedenheit, führe zu Missständen und reduziere die Qualität der Arbeit am Patienten, so der 40-jährige Arzt. "Die Ärzte und die pflegerischen Mitarbeiter machen viele Erfahrungen — sie wissen, was anders laufen müsste. Aber diese Informationen kommen nicht bei den richtigen Stellen an!" Seit November 2012 ist das Webportal www.klinikstand.de am Start. Dort können Ärzte und Pflegekräfte, ohne ihre Namen preiszugeben, Beiträge zum "Stand der Dinge" in ihren Kliniken schreiben. Dabei versteht sich das Portal nicht als "Meckerkasten", sondern als Plattform für konstruktive Kritik. Es fordert die Nutzer auch dazu auf, Verbesserungsvorschläge einzubringen. In einem Forum kann darüber diskutiert werden; ergänzt wird das Online-Angebot durch Umfragen und Leitartikel wechselnder Gastautoren zum "Stand" des Gesundheitswesens.

Kein Meckerkasten — Kritik wird an Kliniken weitergeleitet
Kritik und Anregungen werden von "klinikstand.de" an die betroffenen Klinikleitungen weitergeleitet, ohne die Identität von Verfassern oder Adressaten offenzulegen: "Wir haben äußerst strenge Datenschutzrichtlinien", versichert Peill-Meininghaus. "Finanziert wird Klinikstand über Spenden sowie die Einnahmen interessierter Klinikleitungen", erklärt der Arzt.

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