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Hauptstadtkongress 2021HSK-Präsident Einhäupl über Tradition und Erneuerung

Wie sieht es in der Pflege aus? Die steht im Moment ungewohnt im Rampenlicht.

Ein wichtiger Punkt ist und bleibt: Wie motivieren wir Menschen, in der Pflege tätig zu werden und auch zu bleiben. Wobei ich auf das Bleiben einen gesteigerten Wert lege. Der Pflegeberuf ist in Deutschland in starkem Maße ein Aussteigerberuf. Viele sind am Anfang begeistert, und irgendwann wollen sie nicht mehr weitermachen. Das hat mit vielen Dingen zu tun. Die meisten Berufe in der Pflege sind nicht gut bezahlt, und es fehlen Karrierechancen. Viele hören irgendwann auf, aber wir brauchen Menschen, die motiviert bleiben und die ihre Erfahrungen an Jüngere weitergeben.

Zur Person:

In diesem Jahr findet der Hauptstadtkongress zum ersten Mal unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Karl Max Einhäupl statt. Der Neurologe ist im gesamten Gesundheitswesen bestens vernetzt. Von 2008 bis 2019 war er Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Wissenschaftsrates war er unter anderem Mitglied des Gesundheitsforschungsrates beim Bundesforschungsministerium, Kuratoriumsmitglied der Otto-von- Guericke-Universität Magdeburg und Vorsitzender des Hochschulrates der Technischen Universität München. Mit dem Hauptstadtkongress übernimmt Einhäupl zugleich die Funktion als Kongresspräsident beim Europäischen Gesundheitskongress München und beim Gesundheitskongress des Westens in Köln. 

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