Georg Thieme Verlag KG

VernetztSophienklinik Hannover wird mit Enercity zum Smart Hospital

Enercity begleitet die Sophienklinik Hannover auf ihrem Weg zum Smart Hospital. Intelligente Luft- und Temperaturüberwachung sowie Energieoptimierung sollen das Klinikum „smart und green“ machen.

Geschäftsführung der Sophienklinik

Dr. Stephan J. Molitor, Arztlicher Geschäftsführer der Sophienklinik, Dr. Susanna Zapreva, Enercity-Chefin, Manuel Demes, Kaufmännischer Geschäftsführer der Sophienklinik, und Carlo Brauer, Ärztlicher Geschäftsführer der Sophienklinik (v.l.)

 

Krankenhäuser sind große Energienutzer. Durch den klug geregelten Ressourceneinsatz können sie zwar einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der hannoverschen Sophienklinik und dem Energiedienstleister Enercity geht dies aber noch nicht weit genug. Beide schauen ganzheitlich auf das Smart Hospital, also das vernetzte Krankenhaus: Energieverschwendung vermeiden, das Raumklima in Patientenzimmern regeln und die Temperatur von Blutkonserven überwachen − in der Sophienklinik wird dies dank Enercitys Expertise im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) zum Kinderspiel. Etwa mithilfe intelligent gesteuerter Raum- und Heiztechnik, vernetzten Temperaturfühlern im Kühlschrank oder Luftgütesensoren auf Klinikfluren sowie in Behandlungs- und Patientenzimmern.

Vernetzte Lösungen können Leben retten

„Das Internet der Dinge ist nahezu überall und so auch im Krankenhaus angekommen“, sagte Enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva anlässlich eines Pressegesprächs. Vernetzte Lösungen sorgen für mehr Komfort und Effizienz in Kliniken, entlasten Ärzte und Pflegekräfte bei Routinearbeiten, tragen zum Wohlbefinden der Patienten bei und schaffen mehr Sicherheit: „Sachgemäß eingelagertes und richtig temperiertes Blutplasma kann Patienten bei komplexen OP-Eingriffen das Leben retten“, so Zapreva.

Gesundheits-, Arbeits- und Klimaschutz als Erfolgstrio

„Wir haben das Ziel, nicht nur eine vernetzte, sondern auch eine grüne Klinik zu sein. So wurde bereits beim Bau des neuen Klinikgebäudes ein Fokus auf Umweltschutz gelegt“, sagte Manuel Demes, kaufmännischer Geschäftsführer der Sophienklinik. Sie ist Hannovers erste Klinik, die am Projekt KLIK green des Bundesumweltministeriums zur Reduzierung von CO2 teilnimmt. Neben Umweltaspekten steht das Wohlbefinden der Patienten und Mitarbeiter der Klinik im Vordergrund − auf diese Weise profitieren alle gleichermaßen.

„Unter dem Motto ‚green & smart‘ sind wir bereits mittendrin, interne Prozesse noch effektiver, sicherer und umweltfreundlicher zu machen. Gesundheits-, Arbeits- und Klimaschutz schließen sich nicht aus, sondern beeinflussen sich wechselseitig positiv“, so Dr. Stephan J. Molitor und Carlo Brauer, die gemeinsam die ärztliche Geschäftsführung der Sophienklinik wahrnehmen.

Warnhinweis bei Abweichung des Grenzwerts

Im ersten Schritt wird Enercity insgesamt 48 Patienten- und Dienstzimmer sowie Funktionsräume der Belegarztklinik mittels intelligent vernetzter Funksensoren auf den CO2- Gehalt, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit überwachen. Werden definierte Grenzwerte über- oder unterschritten, erfolgen ein visueller Warnhinweis im Stationszimmer und eine SMS-Nachricht an das Pflegepersonal. Die lästige manuelle Überprüfung der Parameter entfällt, der gesundheitsförderliche Wohlfühlfaktor für Patienten, Ärzte, Mitarbeiter und Besucher steigt. Die Ausstattung weiterer Räume ist in einem zweiten Schritt geplant.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen neuen Kommentar zu verfassen oder einen bestehenden Kommentar zu melden.

Jetzt einloggen

  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!