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Chirurgie-Versorgung17 Millionen-Investment in Gewebezubereitungs-Produktionsstätte

Das Deutsche Institut für Zell- und Gewebeersatz (DIZG) investiert 17 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte in Berlin um die Versorgung von Chirurginnen und Chirurgen mit Gewebetransplantaten abzusichern.

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Grecaud Paul/stock.adobe.com

Symbolfoto

Um die deutschlandweite Versorgung von Chirurginnen und Chirurgen mit humanen avitalen Gewebetransplantaten abzusichern, investiert das gemeinnützige Deutsche Institut für Zell- und Gewebeersatz (DIZG) 17 Millionen Euro an seinem Standort in Berlin. Den offiziellen Baustart der 2526 Quadratmeter großen Produktionsstätte im Innovationspark Wuhlheide markierte die Grundsteinlegung am 23. November 2021 im Beisein des Bezirksbürgermeisters von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD).

In dem ca. 1480 Quadratmeter großen Produktionsbereich mit seinen Reinräumen wird es möglich sein, über die bereits jährlich 60 000 erzeugten Gewebetransplantate hinaus weitere 100 000 humane Gewebetransplantate aus Knochen, Sehnen, azellulärer Dermis und Faszien herzustellen, erläutert Jürgen Ehlers, Geschäftsführer des DIZG.

Das DIZG ist Hersteller allogener Gewebetransplantate und autologer Keratinozyten und versorgt europaweit Ärztinnen und Ärzte mit humanen Gewebetransplantaten zur Behandlung ihrer Patienten. Das 1993 in Berlin gegründete Institut fördert daher die Gewebespende und forscht und entwickelt die Transplantatvielfalt stets weiter. Seit seiner Gründung hat das DIZG nahezu 600 000 allogene Gewebetransplantate hergestellt. Rund 420 verschiedene Transplantatarten stehen für die Patientenversorgung zur Verfügung.

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