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ArzneimittelDeutsche Kliniken setzen nicht auf Generika

Der Anteil der Generika an der Arzneimittelversorgung in deutschen Krankenhäusern beträgt 54 Prozent und ist damit deutlich geringer als der in der ambulanten Versorgung. Auch im internationalen Vergleich liegen deutsche Kliniken nicht vorn. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens IMS Health.

Etwa jeder zweite Patient, der in einem Krankenhaus in Deutschland mit Arzneimitteln behandelt wird, erhält ein Generikum. Somit haben Generika an der Arzneimittelversorgung in deutschen Krankenhäusern einen Anteil von 54 Prozent. In der ambulanten Versorgung liegt der Generikaanteil mit rund 76 Prozent deutlich höher. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens IMS Health. In seinem Gutachten "Best Practice-Ansätze bei Arzneimittelengpässen im internationalen Bereich" wurden in sieben Ländern Ansätze zur Verbesserung der Versorgungssicherheit der Patienten mit Arzneimitteln untersucht. Analysiert wurde auch die Versorgungssituation mit Generika im Krankenhausbereich.

Auch im internationalen Vergleich hinken deutsche Kliniken hinterher. So beträgt etwa der Generikaanteil in englischen Krankenhäusern gut 70 Prozent und in den USA finden Generika mit einem Anteil von über 83 Prozent einen noch besseren Eingang in die Krankenhausbehandlung.

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