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Kreis HeinsbergErste Coronavirus-Infektion in NRW

Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen berät am Mittwoch über das weitere Vorgehen nach der ersten nachgewiesenen Coronavirus-Infektion in dem Bundesland. Schulen und Kitas im Kreis Heinsberg blieben vorsorglich geschlossen.

Coronavirus
Pixabay/Pete Linforth

Symbolfoto

Es seien Gespräche geplant, um die Situation zu bewerten, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen. Der Zustand des ersten Coronavirus-Patienten in NRW sei unverändert kritisch. Bei der Ehefrau des Mannes, die ebenfalls mit Symptomen einer Viruserkrankung stationär behandelt wurde, handele es sich weiterhin um einen Verdachtsfall - ein Ergebnis liege noch nicht vor.

Der Mann war am Montag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz bei Aachen aufgenommen worden. Er wurde dort auf der Intensivstation isoliert und in der Nacht zu Mittwoch ins Uniklinikum Düsseldorf gebracht. Nach dpa-Informationen ist der Patient Mitte 40 und leidet an einer Vorerkrankung.

Eine Sprecherin von DB Regio NRW sagte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen, im Kreis Heinsberg seien zunächst keine Einschränkungen im Bahnverkehr in der Region in Nordrhein-Westfalen eingeplant. Man sei jedoch „im ständigen Austausch“ mit den Behörden, so die Sprecherin mit Blick auf Maßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung, zu denen auch eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs gehören könnte.

Eine erste Reaktion auf den Fall war, dass im Kreis Heinsberg am Mittwoch Schulen und Kindergärten vorsorglich geschlossen bleiben sollten, wie ein eilig einberufener Krisenstab am Dienstag entschieden hatte.

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