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Förderung bis 2024Forschungsnetzwerk der Unimedizin zu Covid-19 wird verstetigt

Das Anfang April 2020 gegründete „Netzwerk Universitätsmedizin“ (NUM) vereint 13 Verbundprojekte zur Covid-19-Forschung. Nun hat der Bundestag beschlossen das Projekt auch nach 2021 weiter zu fördern.

Ärzte im Gespräch
Monet/stock.adobe.com

Symbolfoto

Am vergangenen Freitag hat der Bundestag mit der Annahme des Bundeshaushalts beschlossen, das NUM auch nach 2021 weiter zu fördern. Dafür stellt er dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das kommende Jahr 50 Millionen Euro und für die Jahre 2022 bis 2024 240 Millionen Euro für den Ausbau der Universitätsmedizin-Netzwerke zur Verfügung. Hierfür soll das BMBF ein Konzept zur Verstetigung und Erweiterung erarbeiten.

Professor Dr. D. Michael Albrecht, erster Vorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD) sieht in der Fortsetzung der Förderung eine Chance, Wissen zu erwerben, dass auch über die aktuelle Corona-Pandemie hinaus für künftige Krisen von Nutzen sein könne.

Das im Frühjahr 2020 gestartete NUM wird vom BMBF gefördert. Innerhalb weniger Monate ist es dem Netzwerk gelungen, eine Plattform zu schaffen, auf der die Standorte der deutschen Hochschulmedizin ihre Aktivitäten zu Covid-19 abstimmen und gemeinsam forschen. Die enge Verbindung von Patientenversorgung, Pandemie- und Krisenmanagement sowie Forschung, die durch das Netzwerk ermöglicht wird, ist in der aktuellen Pandemiesituation besonders wichtig für eine schnelle Translation – die schnelle Überführung von Forschungsergebnissen in die Patientenbehandlung.

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