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Sachsen und Sachsen-AnhaltUnis kooperieren für künftiges Großforschungszentrum

Die Universität Leipzig und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wollen in einer gemeinsamen Zentralen Einrichtung eng mit dem künftigen Großforschungszentrum im Mitteldeutschen Braunkohlerevier kooperieren.

Labor
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Symbolfoto

Die Universität Leipzig (Sachsen) und die Martin-Luther-Universität Halle (Sachsen-Anhalt) wollen mit dem künftigen Großforschungszentrum im Mitteldeutschen Revier zusammenarbeiten. Unter Einbeziehung anderer Hochschulen der Region soll eine eigenständige Einheit für Forschung und Lehre als institutionelle Brücke aufgebaut werden. Die Universitäten wollen wissenschaftliche Partner bei den Projekten zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse, Digitalisierung und Individualisierung der Medizin sowie Entwicklung von Handlungsoptionen für den Klimaschutz von Landwirtschaft bis Mobilität sein.

Am 2. Mai 2022 wurden die insgesamt sechs Konzepte für zwei Großforschungszentren in den Braunkohlegebieten der sächsischen Lausitz und im Mitteldeutschen Revier eingereicht. In den beiden vom Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs betroffenen Gebieten soll künftig je ein Forschungszentrum wissenschaftliche Forschung mit wirksamem Transfer Firmen anziehen und so neue wirtschaftliche Perspektiven und Jobs schaffen.

Mit dem Ideenwettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ fördern das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt die Entstehung beider neuer Großforschungszentren. Beide Großforschungszentren werden perspektivisch mit Mitteln im Umfang von jeweils bis zu 170 Millionen Euro pro Jahr institutionell vom Bund und den beiden Ländern gefördert, wobei der Bund 90 Prozent der Mittel zur Verfügung stellt. Im Sommer werden Bund und Länder entscheiden, welche beiden Konzepte für die jeweiligen Forschungszentren umgesetzt werden. Für das wissenschaftliche Konzept der Großforschungszentren fordert die Ausschreibung des BMBF eine langfristige institutionelle Kooperation mit einer oder mehreren regionalen Universitäten.

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