Georg Thieme Verlag KG

Haus der ZukunftMultimediale Ausstellung zu Corona-Langzeitfolgen

Gesundheitliche Langzeitfolgen einer Corona-Infektion sollen im Rahmen einer multimedialen Ausstellung in Berlin für Nichtbetroffene erfahrbar gemacht werden. Zugleich werden Therapieformate vorgestellt.

Ausstellung „Long-Covid-Syndrom“
Smart Living & Health Center

Die interaktive Ausstellung „Long-Covid-Syndrom“ im Smart Living & Health Center am Unfallkrankenhaus Berlin bietet unter anderem VR-Darstellung von inneren COVID-Schädigungen.

 

 

Die interaktive Ausstellung „Long-Covid-Syndrom“ im Haus der Zukunft in Berlin soll mögliche gesundheitliche Langzeitfolgen einer Corona-Infektion für Nichtbetroffene erfahrbar machen sowie Empathie und Verständnis für Betroffene wecken. Der Organisator Smart Living & Health Center eröffnete das Projekt am 8. Juni 2022 in Kooperation mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), der Universitätsmedizin Greifswald, der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales und Partnern aus der Industrie.

Hunderttausende Betroffene

Als Long Covid definieren die deutschen Patientenleitlinien Beschwerden, die länger als vier Wochen nach der Corona-Infektion bestehen, als Unterform Post Covid dauern sie länger als zwölf Wochen an. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein und reichen von Geruchsverlust bis hin zu lang anhaltender Erschöpfung. Einige gelten als moderat, andere können die Betroffenen aber aus Expertensicht auch stark im Alltag einschränken. Dr. Jördis Frommhold, Lungenfachärztin und Chefärztin der Median Klinik Heiligendamm, geht im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur von Hunderttausenden Long-Covid-Betroffenen in Deutschland aus.

Interaktiv

Mit der neuen interaktiven Ausstellung gibt der Verein einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand, die Symptome und die Auswirkungen einer Infektion mit SARS-CoV-2. Er macht erfahrbar, was die Einschränkungen für Betroffene im Alltag bedeuten können. Dazu zählen:

  • Simulation von Abgeschlagenheit/ Müdigkeit/ Bewegungseinschränkungen/ Kurzatmigkeit durch entsprechende Körperanzüge
  • Simulation von Gedächtnisstörungen
  • VR-Darstellung von inneren COVID-Schädigungen
  • Einsatz von VR-Technik zur Therapie

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