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MutationNeue Virus-Variante in Sachsen aufgetreten

Die neue britische Mutation des Coronavirus ist erstmals in Sachsen aufgetreten. Die Person hat sich sofort in Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt geht nicht von der Gefahr einer weiteren Verbreitung aus.

Mehrere Viren und rote Blutkörperchen strömen durch die Blutbahn.
Romolo Tavani/stock.adobe.com
Symbolfoto

Die neue britische Mutation des Coronavirus ist erstmals in Sachsen nachgewiesen worden. Die Person aus Dresden war aus Großbritannien zurückgekehrt. Sie hat sich nach der Ankunft sofort in Quarantäne begeben. Das zuständige Gesundheitsamt betreut den Fall und geht nicht von der Gefahr einer weiteren Verbreitung aus. Der Fall war durch ein stichprobenartiges Screening von positiven Proben beim Robert Koch-Institut nachgewiesen worden. Welche Auswirkungen Mutationen des Coronavirus haben könnten, berichtete kma-online bereits im Juni 2020. 

Das sächsische Gesundheitsministerium hatte die Gesundheitsämter bereits angewiesen, Einreisende aus Großbritannien und Südafrika besonders sorgfältig bei der Quarantäneüberwachung zu begleiten.

Vor dem Hintergrund des erstmaligen Auftretens dieser neuen Virus-Variante fordert Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Bisher erfolgt die Verteilung des Impfstoffes nach der Einwohnerzahl der Bundesländer. Ich glaube, dass auch andere Faktoren bei neuen Lieferungen eine Rolle spielen sollten. Wir haben die bundesweit höchste Inzidenz. Ein Faktor sollte auch sein, welche Bundesländer einen besonders hohen Anteil an älteren Menschen haben. Dazu gehört Sachsen. Wir haben eine Million Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Sie müssen schnell besonders geschützt werden. Gerade mit Blick auf die Menschen, die zu Hause leben, dauert das zu lange. Wir brauchen daher schneller mehr Impfstoff.«

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