Wissenschaftsrat

Oldenburger Medizinstudiengang kommt auf den Prüfstand

Der Wissenschaftsrat wird den Oldenburger Medizinstudiengang in dieser Woche überprüfen. Die Experten seien dafür am Donnerstag und Freitag auf dem Campus, sagte eine Sprecherin der Universität Oldenburg. 

Foto: Klinikum Oldenburg

Das Wissenschaftsministerium zeigte sich zuversichtlich, dass die vor sechs Jahren gegründete deutsch-niederländische European Medical School weitergeführt werden kann. „Es gibt sehr viele Argumente, die für den Studiengang sprechen”, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Bei diesem einzigartigen Modell stehe die hausärztliche Ausbildung im Vordergrund, was gerade angesichts fehlender Ärzte auf dem Land sehr sinnvoll sei. An der European Medical School sind die Universitäten in Oldenburg und im niederländischen Groningen gemeinsam beteiligt. Die Studenten können neben dem Staatsexamen auch einen Bachelor und Master in Medizin machen.

Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) hatte jüngst angekündigt, zusätzliche Medizinstudienplätze in Niedersachsen schaffen und dafür mehr Geld ausgeben zu wollen. Allein in Oldenburg sollen zu den bestehenden 40 Plätzen 140 dazukommen. Der Städte- und Gemeindebund hält das nicht für ausreichend. Er fordert eine Landarztquote: ein Teil der Studienplätze soll an Bewerber gehen, die nach dem Abschluss einige Jahre auf dem Land arbeiten werden.

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