
Das sind Ärzte, die in ihren Häusern nach einer Schulung die Entnahme von Organen organisieren und die Angehörigen betreuen. Künftig sollen sie Ärzte mit Fachausbildung sein. Landesweit gab es zuletzt 109 Transplantationsbeauftragte. Gegen den Bundestrend waren 2017 mehr Organe als im Jahr vorher gespendet worden - die Zahl stieg von 124 auf 137. Die Zahl der Spender blieb mit 38 gleich.
Aufklärung zum Organspendeausweis notwendig
„Es ist wichtig, die Menschen für das Thema Organspende zu sensibilisieren und sie umfassend aufzuklären, so dass sie bereit sind, ihre Entscheidung zu Lebzeiten in einem Organspendeausweis festzulegen”, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).
Zugleich sollten die Krankenhäuser unterstützt werden, in denen schon Organe gespendet werden. Die Krankenhäuser mit Intensivstation, die sich bisher nicht beteiligen, sollten dafür sensibilisiert werden. Seit 2014 bekommen Krankenhäuser einen Zuschuss von den Krankenkassen, um die Transplantationsbeauftragten zu finanzieren.




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