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InnovationenBMBF aktiviert 20 Millionen Euro für Medizinprodukte und Diagnostika

Das Forschungsministerium (BMBF) investiert 20 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung innovativer Medizintechnik für z.B. Diagnostik, Prävention oder mobile Versorgung.

Forschung
Thisisengineering RAEng/unsplash.com

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Die aktuelle Corona-Krise zeigt eindrücklich, wie sehr Gesundheitssysteme im Kampf gegen pandemische Infektionskrankheiten auf effektive Maßnahmen angewiesen sind. Das gilt insbesondere, wenn Erreger mit hohem Ansteckungspotenzial wie SarsCov2 im Spiel sind. In der aktuellen Corona-Pandemie spielen Medizinprodukte eine wesentliche Rolle. Um aktuellen Herausforderungen - etwa in der Diagnostik, der Prävention oder der mobilen Versorgung - besser begegnen zu können, soll die angewandte Forschung und Entwicklung gestärkt werden. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Zur Bekämpfung von Covid-19 und künftigen Infektionswellen sind wir auch auf Innovative Medizintechnik angewiesen. Das sind Produkte, die bei der Gesundheitsversorgung auf physikalischem Weg helfen wie zum Beispiel Beatmungsgeräte oder PCR-Tests. Deshalb investieren wir jetzt 20 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung innovativer Medizintechnik. Damit erweitern wir unser Fachprogramm Medizintechnik, das zum Ziel hat, die Patientenversorgung zu verbessern und das Gesundheitssystem leistungsfähiger zu machen.

Viele Medizintechnik-Unternehmen haben schnell auf die Krise reagiert. Sie haben beispielsweise neue Diagnostika entwickelt und auf den Markt gebracht. Hier wollen wir jetzt ansetzen. Denn der Bedarf an Innovationen ist weiterhin hoch. Die neue Fördermaßnahme richtet sich dabei an alle Akteure in der Medizintechnik. Was wir brauchen, sind multidisziplinäre Forschungsansätze mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendern.

Um auch jetzt in der Pandemie reagieren zu können, hat die neue Fördermaßnahme zwei Ausrichtungen: Bis zum 28. September 2020 können noch Vorhaben zur Entwicklung von Medizintechnik eingereicht werden, die für die aktuelle Pandemie vorgesehen ist. Bis 30. Januar 2021 können Anträge mit einer längerfristigen Dimension eingereicht werden.

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