Die Mediziner werfen dem Medikamentenhersteller Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz sowie das Heilmittelwerbegesetz vor, wie die "taz" (Montagausgabe) berichtet.
Demnach soll GSK auf Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte verschwiegen haben, dass bereits klar war, dass die Einnahme des Diabetes-Medikaments "Avandia" mit dem Wirkstoff Rosiglitazon ein erhöhtes Risiko eines Herzinfarkts und kardiovaskulärer Erkrankungen mit sich bringe. "Wir tun das aus Verantwortung gegenüber der Bevölkerung", sagte Bruno Müller-Oerlinghausen dem Blatt. Der emeritierte Professor für Klinische Psychopharmakologie aus Berlin war bis 2003 Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Er hat die Klage mit angestrengt.


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