Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft. "Es war nie und es wird nie Politik unseres Hauses sein, die Interessen der deutschen Apothekerschaft per Scheckbuch zu vertreten. Wir lehnen eine auf solche Weise erfolgte Informationsbeschaffung strikt ab und distanzieren uns davon ausdrücklich", heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA. "Wir sehen mit Sorge, dass ein ganzer Berufsstand unter Generalverdacht gerät." Deshalb verfolge die ABDA die Berichterstattung über den Fall "mit großer Bestürzung". Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein Lobbyist aus dem Umfeld der Apothekerschaft am Kauf von Informationen aus dem Bundesgesundheitsministerium beteiligt. "Uns ist nicht bekannt, gegen wen sich die Ermittlungen richten", heißt es dazu in der Stellungnahme. Man gehe deshalb "davon aus, dass sich der bestehende Verdacht nur gegen Einzelne richten kann".


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