Trotz eines neuen Höchststands von 2,07 Millionen vollstationär behandelten Patienten seit 1990/1991 nahm die Auslastung leicht auf 76,8 Prozent ab, teilte das Statistische Landesamt in Stuttgart mit. Die Zahl der Kliniken im Land verringerte sich 2012 um neun auf 276 Häuser. Die verbleibenden Krankenhäuser hielten für die vollstationäre Versorgung 56.674 Betten vor, 236 weniger als im Vorjahr. Damit hat sich die Zahl der Betten seit 1991 insgesamt um gut 18 Prozent verringert.
Zugleich verkürzte sich auch der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt je Patient weiter von 7,8 auf momentan nur noch 7,7 Tage. Laut den Statistikern setzt sich damit der seit 21 Jahren zu beobachtende Rückgang fort.
Personalbestand stagniert
Umgerechnet auf volle Stellen war im Jahr 2012 nur ein geringer Zuwachs beim ärztlichen Personal festzustellen: Die Zahl der Ärzte, die an den Kliniken des Landes hauptamtlich beschäftigt waren, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 117 - und damit um 0,7 Prozent - auf 17 686. Beim gesamten nichtärztlichen Personal waren mit 92 038 Vollzeitkräften fast ähnlich viele wie im Vorjahr beschäftigt; lediglich bei den Pflegekräften war erstmals seit fünf Jahren ein Rückgang von 0,2 Prozent zu verzeichnen.


Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen