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DRK-Kliniken BerlinEin atemberaubend schneller Personalwechsel

Auf den Führungsetagen der Berliner DRK-Kliniken dreht sich das Personalkarussell atemberaubend schnell. Für Gesprächsstoff sorgt nicht allein die Kündigung von Geschäftsführerin Kristin Drechsler. Einige Beispiele.

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat Geschäftsführer Ralf Stähler in allen drei Akutkliniken des gemeinnützigen Vereins die Führungspositionen neu besetzt. Im DRK-Klinikum Köpenick (510 Betten, 1.100 Mitarbeiter) traf es den erfahrenen Verwaltungsleiter Frank Armbrust. Er wurde zum 1. Juli dieses Jahres überraschend durch Cornelius Held abgelöst. Armbrust ist jetzt als Bereichsleiter, unter anderem für Technik und Medizintechnik verantwortlich.

Cornelius Held steuert Klinik in Köpenick
Der noch junge Held hat sein Handwerk bei den Rhön-Kliniken erlernt. Dort war auch Stähler bis 2010 in leitenden Positionen tätig, ehe er zu den DRK-Kliniken nach Berlin kam. Held war zuletzt Leiter Strategische Unternehmensentwicklung bei den Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, heuerte Ende 2013 bei den DRK-Kliniken Berlin an.

Patrizia Over neue Chefin im Klinikum Westend
Im DRK-Klinikum Westend (490 Betten, 1.000 Mitarbeiter) wurde Dirk Klebingat, der erst 2012 die Leitung übernommen hatte, zum 1. Juli dieses Jahres durch Patrizia Over ersetzt. Die junge Frau hatte zuvor im Controlling der DRK-Kliniken und als Referentin des Geschäftsführers gearbeitet. Klebingat ist jetzt als Bereichsleiter für den Einkauf und Dienstleistungen zuständig. Köpenick und Westend sind die umsatzstärksten Häuser des gemeinnützigen Unternehmens.

Urgestein Roland Korge übernimmt in Mitte
Im DRK-Klinikum Mitte (260 Betten, 400 Mitarbeiter) hat mit Roland Korge ein Urgestein des Unternehmens in diesem Jahr die zuvor vakante Stelle als Kaufmännischer Leiter übernommen. Korge kennt das Unternehmen wie seine Westentasche, hat mit Ausnahme von Köpenick bereits alle Akutkliniken der DRK geleitet. Zuletzt das Park Sanatorium Dahlem (PSD). Die erst 2007 von den DRK Kliniken übernommene Belegklinik wurde vor einem Jahr geschlossen.

Verwaltungsleiter gibt’s nicht mehr
Schließlich entschlossen sich die DRK-Kliniken Berlin noch zu einer Namensänderung. Die früheren "Verwaltungsleiter" der drei Akutkliniken heißen seit dem Sommer dieses Jahres "Kaufmännische Leiter".

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