Fotuhi war vor anderthalb Jahren zusammen mit André Eydt vom Rhön-Konzern in die HSK-Geschäftsführung gewechselt. Er verlässt Wiesbaden aus familiären Gründen. Seine Familie lebt in Berlin, seine beiden sieben und neun Jahre alten Kinder hatte er nur am Wochenende gesehen. Der Wiesbadener Kurier berichtet: "Fotuhi galt als angeschlagen, seit er Mitte dieses Jahres seine Zuständigkeit als Bereichsleiter Personal der Rhön Klinikum AG abgeben musste." Seither wurde darüber spekuliert, hieß es, dass er das Haus verlassen werde, sobald der Antrag für den geplanten HSK-Neubau beim Sozialministerium abgegeben sei.
Die Rhön Klinikum AG ist seit April 2012 zu 49 Prozent Anteilseignerin der kommunalen HSK. Die HSK sollen demnächst mit 42 weiteren Rhön-Kliniken vom Medizinkonzern Fresenius übernommen werden, zu dem auch der Rhön-Konkurrent Helios gehört. Fotuhi war lange Jahre bei Helios beschäftigt, bevor er zu den Rhön-Kliniken wechselte. Er leitete die Helios-Akademie.
Verbleibende Geschäftsführer der HSK sind André Eydt und Lutz Hammerschlag, der seit 2012 in der Geschäftsführung sitzt.



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